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Ehepaar kauft Traum-Camper für den Ruhestand, bereut es aber sofort: ‚Wir konnten nicht einmal stehen‘

Geschrieben von Christian Timmerman am 17 Februar 2026

Es klingt so romantisch: sich zur Ruhe setzen, ein Wohnmobil kaufen und die Welt erkunden. Freiheit, Glück. Aber für die Amerikanerin Marie L. Mangin und ihren Mann wurde dieser Traum schnell zu einem finanziellen und logistischen Albtraum. Ihre weise Lektion? „Kaufen Sie das Ding nicht.“

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Der impulsive Kauf

Marie hatte nach ihrer Pensionierung jahrelang von „epischen Roadtrips“ geträumt. Als sie auf einer Autoshow ein kompaktes Wohnmobil aus den 90er Jahren sahen, das in ihr Budget passte, dachten sie, es sei Schicksal. Sie kauften ihn auf der Stelle. Mit einem Generator und einer Küchenzeile schien er der perfekte Reisebegleiter zu sein.

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Aber der Schein kann trügen. Schon die erste Testnacht in der Auffahrt eines Cousins war eine Katastrophe. „Es fühlte sich eng an und wir schliefen schlecht“, erzählt Marie dem Business Insider. Sie dachten, es sei die Gewöhnung, aber das wahre Elend begann erst, als sie zu einem viertägigen Festival fuhren.

Fortgeschrittenes Tetris

Der Camper erwies sich als viel zu klein für zwei Erwachsene und ihr Gepäck. Eine Kühlbox, ein Grill, Stühle und Taschen lagen auf dem Boden herum. „Wir mussten ständig Sachen nach draußen bringen, um uns fortzubewegen, und sie wieder hineinschleppen, wenn wir abreisten, damit sie nicht gestohlen wurden“, beschwert sich Marie.

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Es war eine körperliche Tortur. Obwohl Marie nur 1,52 Meter groß ist, stößt sie sich ständig den Kopf an den Schränken. Ihr 1,83 Meter großer Mann konnte überhaupt nicht aufrecht stehen. „Die Zeit, die wir drinnen verbrachten, war einfach unangenehm“, sagte sie.

Versteckte Mängel und Kosten

Darüber hinaus stellte sich heraus, dass der Verkäufer nicht ganz ehrlich gewesen war. Der Generator war kaputt, die Mikrowelle funktionierte nicht und die Wartungskosten stiegen mit jeder gefahrenen Meile in die Höhe. Dazu kamen noch Versicherung und Lagerung, und der Traum wurde zu einem Fass ohne Boden.

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Nach Monaten der Frustration und des Herumbastelns warfen sie das Handtuch. Sie verkauften den Van an ein Paar, das „viel kleiner als wir“ war. Glücklicherweise bekamen sie ihre Investition zurück, aber die Lektion war hart.

Nur mit dem Auto

Ihr neuer Plan? Sie fahren mit dem Pkw und schlafen in billigen Motels mit kostenlosem Frühstück. „Wir brauchen kein Wohnmobil für Roadtrips“, stellt Marie fest. Das erspart ihnen Tausende von Dollar für den Unterhalt und eine Menge Kopfschmerzen.

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Träumen Sie also auch von einem solchen freien Leben in einem Van? Überlegen Sie es sich zweimal, bevor Sie Ihre Ersparnisse für ein altes Wrack verprassen. Ehe Sie sich versehen, werden Sie den ganzen Tag Sachen herumschieben und mit dem Kopf gegen die Decke stoßen.

Bildquelle: Adobe Stock

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